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Aktionswochen gegen Rassismus: Vom 17. März bis 04. April in Frankfurt

Unter dem Motto "Gemeinsam kämpfen wir für die Menschenwürde!" finden erstmalig vom 17. März bis 4. April 2025 die Internationalen Wochen gegen Rassismus in Frankfurt statt. Zu den Wochen hat die deutsche Stiftung gegen Rassismus das Motto "Menschenwürde schützen" herausgegeben. Ein Überblick über das Programm in Frankfurt finden Sie hier.

Mit insgesamt 20 Veranstaltungen beteiligen sich Initiativen und Vereine aus Frankfurt an den Wochen. Es gibt Workshops, Lesungen, Filmvorführungen, eine Comedy-Show, interreligöse Fastenbrechen und vieles mehr. Die Projekte werden vom Diversitätsdezernat unter der Leitung von Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg mit bis zu 4000 Euro gefördert.  

Bei der Auftaktveranstaltung zu den Wochen am 17. März im Stadthaus am Dom erinnerte die Bürgermeisterin an die Mitte der 1990er Jahre, als die Wochen erstmals stattfanden. Diese Zeit sei geprägt gewesen von Angriffen auf Geflüchtetenunterkünfte, Brandanschläge und Menschenjagden. "Inzwischen sind rassistische und antidemokratische Bewegungen weltweit auf dem Vormarsch", so Eskandari-Grünberg. "Diese Entwicklung beunruhigt und macht Angst. Aber wir dürfen nicht resignieren."

Übersicht der Veranstaltungen

  • Do., 20. März: Interreligiöses Fastenbrechen
    Mit Petra Kunik, Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Frankfurt
    18 Uhr, Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main
     
  • Do., 20. März: Alevitische Zeremonie
    Mit Ansprachen von Daniel Neumann, Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Hessen und Mitglied im Präsidium des Zentralrates der Juden in Deutschland sowie Ulrike Scherf, stellvertretende Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN)
    18 Uhr, Alevitische Gemeinde Frankfurt, An der Steinmühle 16, 65934 Frankfurt am Main
     
  • Do., 20. März 2025: Naw Rúz Feier der Bahá'í-Gemeinde Frankfurt
    18.30 Uhr Saalbau Gallus, Frankenallee 111, 60326 Frankfurt am Main
     
  • Do., 20. März: Forum für interkulturelle Dialog e.V. "Gemeinsam an einem Tisch"
    Das interkulturelle und interreligiöse Fastenbrechen im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2025 bringt Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Weltanschauung zusammen, um durch gemeinsames Essen und Dialog gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
    Weitere Infos: 
    E-Mail: info@ramadantogether.de
    Web: www.ramadantogether.de
     
  • Fr., 21. März: Zentrale muslimische Feier
    Freitagsgebet mit Grußworten von Abdassamad El Yazidi, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland, und weiteren Gästen.
    13:30 Uhr, Abu-Bakr-Moschee, Praunheimer Landstraße 19-21, 60488 Frankfurt am Main
     
  • So., 23. März: Zentrale religiöse Feier
    Mit Orgelmusik und Beiträgen von Staatssekretärin Katrin Hechler (Hessisches Integrationsministerium), Daniel Neumann (Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Hessen und Mitglied im Präsidium des Zentralrates der Juden in Deutschland), Abdassamad El Yazidi (Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland), Ihsan Dilber (Vorsitzender der Alevitischen Gemeinden in Hessen), Nura Froemel (Vorsitzende des Rates der Religionen Frankfurt und Bahai-Gemeinde), Anjali George (Mitglied im Rat der Religionen Frankfurt und Vishwahindu Parishad e.V.), Claus Herboth (Vorstandsmitglied der Deutschen Buddhistischen Union), Dr. Irfan Ortac (Vorsitzender des Zentralrates der Eziden in Deutschland), Gurlal Singh (Rat der Sikhi)
    10 Uhr, Dom Frankfurt, Domplatz 1, 60311 Frankfurt am Main
     
  • Fr., 28. - So., 30. März: Tugce Albayrak e.V.
    "Projekt: Erinnern, Aufklären, Handeln: Zivilcourage gegen Rassismus"
    Dreitägige Veranstaltungsreihe mit Podiumsdiskussionen, Workshops und Lesungen. Erinnern & Gedenken (28.03) – Podiumsdiskussion von Angehörigen von Opfer rassistischer Gewalt (Familien aus Hanau) Institutioneller Rassismus & Psychologie Folgen (29.03) – Paneldiskussion: NSU, Hanau & Institutioneller Rassismus Bildung, Empowerment & Zukunftsvisionen (30.03) – Podiumsdiskussion: Bildung gegen Rassismus (mit Serpil Unvar)
    (weitere Infos in Kürze)
     
  • Sa., 29. - So., 30. März: Anybody Walking?
    Die Workshop-Reihe "Ballroom Basics" vermittelt die Grundlagen der Ballroom-Kultur und fokussiert sich auf die Geschichte, Kategorien und Werte von Ballroom, mit besonderem Augenmerk auf rassismusfreie und empowernde Räume für queere BIPoC.
    (weitere Infos in Kürze)
     
  • Sa., 29. - So., 30. März: Projekt Moses Jugend- und Sozialwerk e.V.
    "Gemeinsames Kochen und Workshop zum Thema Colorism mit Kindern und Jugendlichen“
    BPOC und POC Kinder werden werden durch gemeinsames Kochen und Workshops zusammengebracht, um Colorism zu erkennen, zu reflektieren uns Strategien zur Bekämpfung zu entwickeln.
    (weitere Infos in Kürze)
     
  • Di., 1. April: Lesung im Literaturhaus
    Lesung "Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland: Das zu kurze Leben meines Bruders" mit den Autor:innen Çetin Gültekin und Mutlu Koçak. Mit anschließender Diskussion zusammen mit Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg. Moderation: Yağmur Ekim Çay
    18.30 Uhr, Literaturhaus Frankfurt, Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt, Weitere Infos finden Sie hier.
     
  • Do., 03.April: Lesung bei Infrau e.V.
    Vortragen von Texten durch die Teilnehmerinnen von Workshops. An die Lesung anschließendes Get-together bei kleinem Buffet, um miteinander in Austausch zum Gehörten zu kommen.
    (weitere Infos in Kürze)
     
  • Do., 03. April: Deutscher Juristinnenbund e.V. / Landesverband Hessen
    "Justitia Diversa: Recht neu denken – Kunst als Instrument"
    Die Veranstaltung zum Projekt "Justitia Diversa" widmet sich der Verbindung von Recht und Kunst als Mittel gegen Mehrfachdiskriminierung. Ziel ist es, die intersektionale Dimension von Recht sichtbar zu machen und zu diskutieren, wie Kunst als Mittel gegen Mehrfachdiskriminierung im lokalem Raum genutzt werden. Es soll im Rahmen des Projektes die Möglichkeit geschaffen werden, dass sich Juristinnen und insbesondere Frauen mit Migrationsgeschichte aus Frankfurt vernetzen und austauschen können.
    Mit Podiumsdiskussion mit Persönlichkeiten aus Recht, Wissenschaft und Kunst
    19 Uhr, stadtRAUMfrankfurt, Mainzer Landstraße 293, 60326 Frankfurt am Main
     
  • Fr. 04. April: Biber – Bildung Beratung Empowerment e.V.
    Dekoloniale Perspektiven auf Film: Im Fokus "Schwarze deutsche Filmgeschichte"
    Die Veranstaltung will Migration – hier am Beispiel Schwarzen Lebens – als integralen Bestandteil der deutschen Filmgeschichte sichtbar machen und die Spuren Schwarzer Akteurinnen aufzuzeigen.
    (weitere Infos in Kürze)
     
  • Fr. 04. April: Projekt Moses Jugend- und Sozialwerk e.V.
    Die Veranstaltung widmet sich dem Thema "Stark trotz Widerstand – Empowerment, Wissen & neue Narrative für eine selbstbestimmte Zukunft". Ziel ist es, durch inspirierende Vorträge und interaktive Gespräche Strategien zur Bewältigung von Alltagsrassismus zu vermitteln und positive Narrative Schwarzer Identitäten zu stärken.
    Mit interaktivem Panel Talk, um über relevante gesellschaftliche Themen zu diskutieren
    (weitere Infos in Kürze)
     
  • Sa., 12. April: Comedy Show Funny Females and Friends*
    Die Veranstaltung macht unterrepräsentierte Stimmen in Stand Up-Comedy und deren Empowerment sichtbar, besonders mit Blick auf von Diskriminierung betroffenen Personen. Ziel ist es, einen "friendly space" frei von allen "-ismen" zu schaffen, wo sich von Künstler*innen wie Publikum wohl fühlen können.
    (weitere Infos in Kürze)
     
  • April bis Dezember: Start with a Friend e.V.
    Monatliche Speed-Tandem-Events von April bis Dezember 2025, die in Zusammenarbeit mit lokalen Sportvereinen und Quartiersmanagern in verschiedenen Frankfurter Stadtteilen stattfinden. 
    (weitere Infos in Kürze)

Wenn Sie Fragen zu den Wochen gegen Rassismus in Frankfurt haben, wenden Sie sich an die Stabsstelle Antidiskriminierung.
Römerberg
60311 Frankfurt am Main
Tel.: (069) 212 75505
E-Mail.: stabsstelle.antidiskriminierung@stadt-frankfurt.de