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Dez

Frankurter Demokratiekonferenz – Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg lädt ein

Donnerstag 10:00 - 16:15 Uhr
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Motiv der Demokratiekonferenz 2019 (© Stefanie Kösling)

Wie kann demokratische Teilhabe für alle Gruppen unserer Gesellschaft ermöglicht werden? Diese Frage stellt die Frankfurter Demokratiekonferenz, die digital stattfindet. Bis 27. November anmelden & mitreden!
 
Anlass ist das Paulskirchenjubiläum: 175 Jahre nachdem dort die erste deutsche Nationalversammlung zusammentrat, erinnert die Stadt Frankfurt am Main 2023/2024 an die Errungenschaften der Demokratie. Die Konferenz wirft einen Blick darauf, wie bei den Feierlichkeiten die Perspektiven der diversen und internationalen Stadtgesellschaft berücksichtigt werden.

Bürgermeisterin eröffnet Veranstaltung

Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg und die Direktorin der Bildungsstätte Anne Frank, Deborah Schnabel, werden die Veranstaltung eröffnen. Der Autor und Migrationsforscher Mark Terkessidis führt mit seinem Impulsvortrag "Immer Ärger mit der Demokratie: Verschwiegene Gewalt, aktuelle Turbulenzen und Wege zur Erneuerung“ in das Programm ein. In Workshops werden Konzepte digitaler Teilhabegerechtigkeit vorgestellt, lokale Partizipationsmöglichkeiten sowie Wege zu selbstbestimmter Partizipation marginalisierter Gruppen.
 
"Im Mai 1848 ging es um nichts Geringeres als den Entwurf einer Verfassung. Dies war ein erster großer Schritt zur Überwindung gesellschaftlicher Ungleichheiten. Das wollen wir in den nächsten beiden Jahren würdigen – und uns fragen, wie es um die Demokratie heute steht. Wie gelingen Prozesse der Teilhabe in einer diversen Gesellschaft? Ich freue mich, dass die diesjährige Konferenz auf die Möglichkeiten und Hindernisse demokratischer Teilhabe blickt. Denn Demokratie ist, wenn alle mitmachen", sagt Eskandari-Grünberg.

"Mitwirkungsmöglichkeiten ungleich verteilt"

Deborah Schnabel ergänzt: "An der personellen Zusammensetzung unserer Parlamente und anderer demokratischer Institutionen lässt sich ablesen, dass die Mitwirkungsmöglichkeiten in unserer Gesellschaft noch immer ungleich verteilt sind. Auf der Konferenz diskutieren wir die strukturellen Hürden und diskriminierenden Ausschlussmechanismen, die den Zugang zu demokratischer Teilhabe erschweren – mit dem Ziel, dass unsere Demokratie in der Zukunft wirklich alle mitnimmt."

Offen für alle – Anmeldung erforderlich

Die Konferenz ist offen für alle, die zu Antidiskriminierung arbeiten, sich zivilgesellschaftlich engagieren oder sich für das Thema interessieren. Sie findet digital statt. Moderiert wird sie von der Hörfunk-Journalistin Susan Zare.

Das komplette Programm und Infos zur Anmeldung bis 27. November gibt es auf der Website der Bildungsstätte Anne Frank. Hier geht es direkt zum Anmeldeformular
 
Die Demokratiekonferenz findet ein- bis zweimal im Jahr im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie statt. Sie setzt sich mit aktuellen Fragen der Frankfurter Stadtgesellschaft auseinander und entwickelt Ziele für die Zukunft. Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten arbeitet bei der Umsetzung mit der Bildungsstätte Anne Frank und dem Frankfurter Jugendring zusammen.

Kontakt

Marie-Sophie Adeoso, Bildungsstätte Anne Frank
Mail: madeoso@bs-anne-frank.de

Timo Köster, AmkA
Mail: timo.koester@stadt-frankfurt.de

Kontaktdaten

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